 Zwölf- bis Vierzehnjährige müssen auf dieser Entwicklungsstufe folgende Dinge lernen:
- Richtige Zeiteinteilung
- Fragen, wenn sie etwas haben wollen
- Ihr Interesse an der Gesellschaft entdecken
- Wahre Werte identifizieren
- Die Symbiose endgültig brechen
- Einen „Miteinander -Vertrag" eingehen
- Auf gesunde Weise mit Wut und Ärger umgehen
- Die Verantwortung für ihr Denken übernehmen und Probleme lösen
Ein normales Verhalten auf dieser Entwicklungsstufe schliesst folgende Dinge ein:
- Konzentrationsschwäche
- Ein grosses Mundwerk
- Geringe Motivation
- Hohe Motivation für Beziehungen
- Schwierigkeiten mit der Prioritätensetzung
- Opposition, Rebellion, Wut, Zorn
In den Teenagerjahren werden folgende Grundsatzentscheidungen getroffen:
- Ich habe Wünsche / Bedürfnisse.
- In meinem Leben gibt es Ordnung / Unordnung.
- Ich kann denken / kann nicht denken.
- Ich bin von anderen getrennt / nicht getrennt.
Gesunde Erziehung:
- Halten Sie Korrektur und Bestätigung im Gleichgewicht.
- Sorgen Sie dafür, dass Teenager sich unterordnen lernen.
- Bringen Sie ihnen Zeiteinteilung und Prioritätensetzung bei.
- Ermutigen Sie dazu, Probleme zu lösen, und erwarten Sie, dass sie selbst denken.
- Bringen Sie ihnen bei, mit Wut und Ärger angemessen umzugehen.
- Setzen Sie Grenzen und sorgen Sie für deren Einhaltung.
- Stellen Sie sich der Symbiose und widerstehen Sie ihr.
- Beten Sie um Heilung und Wiederherstellung, wenn es nötig ist.
- Bestärken Sie im jungen Menschen die Wahrheiten, die Gott über ihm ausspricht.
Erziehung mit unguten Folgen:
- Bestärkung der Symbiose und Abhängigkeit
- Fehlende Grenzen und Verbote
- Überfürsorglichkeit und Abschirmen des Teenagers vor den natürlichen Konsequenzen seines Verhaltens
Teenagerprobleme Folgende Probleme können auf dieser Entwicklungsstufe auftreten und bis ins Erwachsenenalter anhalten:
- Unsicherheit im Hinblick auf Grenzen und Verbote
- Probleme, bei einer Sache zu bleiben
- Schwierigkeiten, Probleme zu lösen
- Symbiotische Beziehungen
- Unangemessener Ausdruck von Wut und Zorn
- Schwierigkeiten bei der Zeiteinteilung
- Denken mit Fühlen verwechseln
- Gefühlsunfähigkeit
Fünfzehn- bis Dreissigjährige müssen in ihrer Entwicklung folgende Dinge lernen:
- Identifizierung mit ihrer Geschlechtsrolle
- Zu einem eigenständigen Individuum werden
- Selbständig und unabhängig werden
Normales Verhalten auf dieser Stufe:
- Interesse am anderen Geschlecht
- Dem Vorbild des gleichgeschlechtlichen Elternteils nacheifern
- Entscheidungen treffen und Konsequenzen übernehmen
- Persönliche Verantwortung entwickeln
Lebensentscheidungen über sich selbst:
- Es ist gut, ein Mann / eine Frau zu sein.
- Ich kann / kann nicht mit Verantwortung umgehen.
Erziehung, die nicht ohne positive Folgen bleibt:
- Beten Sie um Schutz für den Teenager, wenn Gott es zeigt.
- Vermitteln Sie das Ihrer Geschlechtrolle entsprechende Verhalten.
- Seien sie ein Vorbild darin, wie man sich gegenüber anderen Männern / Frauen verhält
- Kümmern Sie sich um jede Angst oder Unsicherheit des Teenagers.
- Die Verantwortung für den Jugendlichen mehr und mehr lockern und ihn in sein eigenes Leben loslassen.
- Zur Unabhängigkeit ermutigen
- Für den Teenager beten, dass er seine wahre Identität in Christus findet
- Für den Teenager um Heilung und Wiederherstellung beten, wenn nötig
- Für den jungen Menschen beten, dass er erkennt, welchen Platz er im Reich Gottes einnehmen soll
„Ungesundes" Verhalten von Eltern und Erziehern:
- Unangemessene Identifizierung mit der Geschlechtsrolle bestärken
- Zur Verwirrung der Geschlechtsrolle und Identität beitragen
- Sexueller Missbrauch von Teenagern
- Trennung bzw. Unabhängigkeit verhindern
Teenagerprobleme Folgende Probleme können auf dieser Entwicklungsstufe entstehen und bis ins Erwachsenenalter anhalten:
- Verwirrung der Geschlechtsrolle
- Symbiotische Beziehungen
- Scheu, Verantwortung zu übernehmen
Frank & Catherine Fabiano (2004), Die Herzen unserer Kinder berühren, Gerth Medien, Asslar. |